Grundlagen
Räumlichkeiten
Unsere Räumlichkeiten, insgesamt ca. 900 qm, entsprechen in allen Punkten den von den Kostenträgern geforderten hohen Qualitätsrichtlinien. Das gesamte Reha-Zentrum liegt ebenerdig, barrierefrei angelegt und ist somit auch für Rollstuhlfahrer gut erreichbar.
Behandlung
Eine Behandlungstag im Rahmen der Ambulanten Muskuloskeletalen Rehabilitation (AMR) dauert zwischen vier bis sechs Stunden und wird individuell nach einer entsprechenden Eingangsuntersuchung zusammengestellt. Ein Team von Ärzten, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Masseuren, Sportlehrern, Ergotherapeuten und Anmeldesekretärinnen sowie gegebenenfalls eine Psychologin, eine Diätassistentin und die Sozialarbeiterin begleiten Sie bei der Ambulanten Rehabilitation. Gerade durch diese komplexe Rehabilitation lassen sich Sekundärschäden an der Muskulatur, an Knochen und Gelenken einschließlich des Kapsel-Bandapparates und die daraus resultierenden Funktions- und Mobilitätsverluste vermeiden.
Ziele
Neben der durch die Kostenträger geforderten hohen Qualifikation der Therapeuten sind auch bestimmte räumliche Anforderungen durch die Reha-Zentren zu gewährleisten, so dass Sie auch von dieser Seite immer das Gefühl des Versorgt- und Geborgenseins haben. Ziel der Behandlung ist also die Verbesserung der Nachbehandlungsergebnisse bei bestimmten Verletzungs- und Erkrankungsarten, die Reduktion der Kosten der Versicherungsträger und letztendlich die Realisierung einer zeitgemäßen, den medizinischen Erkenntnisstand berücksichtigenden, wohnortnahen Rehabilitation.
Die Ambulante Rehabilitation (=AR) und die (ambulante) Anschlussheilbehandlung (=AHB) - in unserer Einrichtung für Patienten nach Unfällen bzw. orthopädischen Erkrankungen in Form der AMR (Ambulanten Muskuloskeletalen Rehabilitation) appliziert - stellt somit die dritte Säule neben der herkömmlichen ambulanten physiotherapeutischen Behandlung und der stationären Therapie in zugelassenen Rehabilitationskliniken dar und schließt die Lücke der abgestuften, qualifizierten Nachbetreuung, was gesundheits- und finanzpolitisch von großer Bedeutung ist. Sie stellt zugleich eine Weiterentwicklung der Nachbehandlung von Patienten nach stationärem Aufenthalt dar und bewirkt so eine schnellere Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess.